Initiatoren

English translation

Die Global Alliance for Information and Communication Technologies and Development (GAID) wurde vom früheren Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, angeregt. Nach umfassenden weltweiten Konsultationen mit Vertretern von Regierungsinstitutionen, der Privatwirtschaft, der Zivilgesellschaft, der Technik- und Internetgemeinschaft und dem akademischen Bereich wurde GAID im Juni 2006 offiziell gegründet. GAID funktioniert als von den Vereinten Nationen unterstütztes Netzwerk und untersteht der Autorität des Generalsekretärs und der Federführung des Economic and Social Councils (ECOSOC).

GAID ist die Antwort auf den Bedarf einer globalen Plattform, die allumfassend Aktivitäten und Akteure im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien zusammenführt, die mit dem Thema Entwicklung zusammenhängen. Mit einem Multi-Stakeholder-Anspruch veranschaulicht die Global Alliance den Glauben daran, dass eine menschenfokussierte und wissensbasierte Informationsgesellschaft essentiell für die Ermöglichung eines besseren Lebens für alle ist. Abgesehen von abstrakten und moralischen Zielen bedeutet die Global Alliance auch praxisorientiertes Denken und Handeln. IKT kann zum einen den einzelnen Menschen sowie Gemeinschaften zu mehr befähigen, zum anderen kann IKT auch die Geschäftsfähigkeit von Unternehmen verbessern, etwa durch Effizienzsteigerung erweiterte Marktchancen eröffnen. Es gibt ein großes Potential der Nachfrage, für die Erschließung neuer Märkte und Einführung neuer Geschäftsmodelle. GAID ist auf auf Markt- und Meinungsführer angewiesen, die den universellen Zugang zu IKT für alle als bedeutsam betrachten, die praktische Lösungen anbieten, Best Practises und Wissen zur Verfügung stellen. Angesprochen werden sollen all jene, die dabei helfen wollen, den Digital Devide zu überwinden, innovative Geschäftsmodelle für Entwicklungsaktivitäten parat haben, wirtschaftliches Wachstum und die Befähigung, sich selbst zu helfen als Mittel zum Zweck zu betrachten, wenn es darum geht, den Armen dieser Welt zu mehr Lebensqualität zu verhelfen.

Dabei verspricht die Global Alliance für alle Seiten einen Nutzen und Gewinn. Die einzigartigen Aufnahme- und Teilnahmebedingungen sind für alle Interessengruppen interessant und erlauben ein Höchstmaß an Einflussmöglichkeiten. GAID vereint verschiedene Partner ohne feste Mitgliedschaft.Interessierte können die Global Alliance mit ihrem Netzwerk unterstützen, eigene Fachuntergruppen gründen oder sich bereits bestehenden anschließen, in einem regionalen Netzwerk mitarbeiten, die Global Alliance als Partner sehen oder mit Know how, finanziellen Mitteln bzw. mit Sachmitteln unterstützen. Alle Aktivitäten von GAID werden aus freiwillig zur Verfügung gestellten Mitteln finanziert. Als Treuhänderfonds der Vereinten Nationen kann die Global Alliance unterstützende Mittel von Individuen, Gesellschaften und Mitgliedsstaaten entgegen nehmen. Der Treuhänderfonds wird vom Department of Economic and Social Affairs (DESA) verwaltet.

Diese Website ist ein Projekt im Rahmen der GAID: http://www.un-gaid.org

Das Auswärtige Amt ist Koordinator des GAID-Europa-Netzwerks. Im Auswärtigen Amt beschäftigt sich ein Referat innerhalb der Wirtschaftsabteilung mit allen Belangen rund um das Thema IKT. Zuständig sind die Mitarbeiter bspw. für alle allgemeinen Fragen zur Informationsgesellschaft, Technologieforschung, Außenwirtschaftsförderung deutscher IKT-Unternehmen und die Teilnahme an Meetings internationaler Organisationen im IKT-Bereich.

Dieses Referat ist ebenfalls zuständig für alle administrativen Angelegenheiten dieser Webseite.

http://www.auswaertiges-amt.de

Das HPI in Potsdam ist Deutschlands einziges Uni-Institut, an dem man “IT Systems Engineering” studieren kann und das völlig privat finanziert wird – von Stifter Professor Hasso Plattner, Mitgründer und Aufsichtsratsvorsitzender des Software-Konzerns SAP. Deutschlands wohl bedeutendster privater Wissenschaftsförderer ermöglicht so eine einzigartige universitäre Eliteausbildung in der IT-Systemtechnik – mit einem Einsatz von mehr als 200 Mio. Euro über 20 Jahre. Studiengebühren werden nicht erhoben.

Das HPI hat die Ambition, eine Elite-Ausbildungsstätte von Weltklasse-Format zu werden. Es bietet heute schon optimale Studien- und Arbeitsbedingungen sowie hohe Praxisnähe durch internationale Kontakte, zum Beispiel mit der amerikanischen Elite-Uni Stanford in Palo Alto und Kooperationen mit der Wirtschaft.

Den Bedürfnissen der Branche entsprechend bilden insgesamt rund 50 Professoren und Lehrbeauftragte derzeit etwa 330 hoch begabte junge Leute im Bachelor- und Masterstudiengang zu IT-Systemingenieuren aus. Sie bekommen nicht nur die Einzelsicht auf bestimmte Softwaretechnologien vermittelt, sondern auch die Gesamtsicht auf ganze IT-Systeme. Weil sie solche hoch komplexen, großen IT-Systeme verstehen, entwickeln und in der Praxis einsetzen können, bilden unsere Absolventen den Führungsnachwuchs für die internationale IT-Branche.

http://www.hpi.uni-potsdam.de

Present your own papers to an international public!

ICTlist.org is free of charge.

Submit your publication